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Schluckauf

Man trinkt zu hastig oder verhaspelt sich vor Aufregung beim Sprechen – und schon ist er da. Die Ursache ist ein unwillkürliches, ruckartiges Zusammen-ziehen des Zwerchfells. Der Ton entsteht durch das plötzliche Schließen der Stimmritze, auf die die eingesogene Atemluft prallt. Forscher nehmen neuerdings an, dass ein „Schluckauf- Zentrum“ im Gehirn für das blitzschnelle Verschließen der Stimmritze sorgt. Es reagiert auf Reize des Nervus phrenicus, der nervliche Impulse vom Rückenmark zum Zwerchfell weiterleitet und das Hicksen reflexartig auslöst.

Was tun? Meist ist Schluckauf harmlos und verschwindet nach einiger Zeit von selbst. Bewährte Hausmittel gegen das Hicksen: Ein Glas Wasser in langen Zügen trinken, einen Moment, die Luft anhalten, ein Stück trockenes Brot essen oder an drei Glatzköpfe denken. Wer länger als 48 Stunden Schluckauf hat, sollte den Arzt aufsuchen. Er kann klären, ob ein ernstes Gesundheitsproblem wie eine entzündete Speiseröhre oder eine Gehirnhautentzündung dahinter steckt.