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Diabetes
Wir haben uns auf Diabetes spezialisiert,weil viele plötzlich hilflos dastehen und nicht wissen was zu tun ist.

Das wollen wir ändern!

Diabetologische Schwerpunktpraxen
Dr.med.P.Hellebrandt
Neustr.2
52249 Eschweiler
Tel.02403/23055 u. 02403/34544


Fred Meißner
Viehofstr.43
52066 Aachen
Tel.0241/5591346


Dr. med. Nossek
Scheidfuhr 8
52477 Alsdorf
Tel. 02404/23258


Dr.med. Heddaeus
Frohnhofstr. 57
52146 Würselen
Tel. 02405/72600

Dr.med.H.Dieck
Niederbardenbergerstr.2b
52146 Würselen-Bardenberg
Tel.02405/85237


Peterstr.20-24
52062 Aachen
Tel.0241/99006600


Dr.medGabriele Lätzsch

Dr. med C. Tenholte
Marktplatz 4
Aachen/Brand
Tel.0241/527799


Dres.Eva u. Herbert Hommerding
Geilenkirchener Str. 14
52531 Übach-Palenberg
Tel. 02451/2378


Dres.Bernd u. Udo Kallenberg
Galmeistr. 35
52223 Stolberg
Tel. 02402/91903

„Fußnoten“: Die zehn Gebote der Fußpflege

1. Die Füße müssen jeden Tag auf Druckstellen, Schwellungen, Fehlstellungen der Zehen, Hautveränderungen der Zehenzwischenzwischenräume, Verfärbung der Fußnägel, Entzündungen, Verletzungen und Schwielen untersucht werden, auch wenn absolut nichts wehtut. Wer seine Fußsohle nicht sehen kann, sollte einen Spiegel aus der Apotheke zu Hilfe nehmen.

2. Zum Kürzen der Nägel niemals eine Schere benutzen, sondern eine Feile. So vermeidet man kleine Verletzungen, die zu großen Problemen führen können.

3. Fußnägel sollten gerade abgefeilt werden bis auf die Höhe der Zehenkuppe. Kürzere oder gerundet gefeilte Nägel wachsen schneller ein. Ist ein Nagel trotzdem eingewachsen, sollte er nur vom Fachmann behandelt werden, also einem medizinischen Fußpfleger oder einem Chirurgen.

4. Täglich die Füße in 35°C warmen Wasser baden. Da bei Empfindungsstörungen das Gefühl für Wärme herabgesetzt ist, sollte die Wassertemperatur mit einem Thermometer überprüft werden, um sich die Füße nicht zu verbrühen.

5. Zur Reinigung rückfettende Kernseife oder grüne Seife benutzen. Parfümierte und pH-neutrale Seifen trocknen die Haut aus und machen sie rissig. Anschließend Füße sehr sorgfältig abtrocknen. In feucht bleibenden Zehenzwischenräumen siedeln sich gern Pilzsporen an.

6. Die Schuhe müssen exakt passen, damit keine Druckstellen oder Blasen entstehen. Weiches Oberleder trägt ebenfalls zur Schonung der Füße bei.

7. In halbjährlichen Abständen sollte der Orthopäde besucht werden. Aufgrund der Gefühlsstörung in den Füßen rollt der Diabetiker oft den Fuß nicht mehr richtig ab, so dass die Fußsohle fehlbelastet wird und Einlagen notwendig werden.

8. Sollte es trotz aller Vorsicht zu Druckstellen, Rötungen oder kleinen Verletzungen gekommen sein, dann muss dem Fuß nach  der Vorstellung beim Arzt Ruhe bis zur Abheilung gegeben werden. Die verbreitete und an sich richtige Vorstellung, dass Training die Durchblutung fördert und daher zur Abheilung beiträgt, trifft beim Diabetiker nicht zu!

9. Zuckerkranke, bei denen aufgrund von Fußgeschwüren eine Zehenamputation erforderlich war, brauchen Spezialschuhe, die maßgeschneidert von einem orthopädischen Schuhmacher angefertigt werden müssen.

10. Hat sich ein Fußproblem entwickelt, das sich als schwerwiegend entwickelt, dann bietet sich der Kontakt zum Fußambulanzen-Koordinationsbüro in Düsseldorf an. Unter der Tel.-Nr.:0211/3118692 werden die Adressen einer diabetologischen Fußambulanz durchgegeben.

Füße und Schuhe
Kaufen Sie neue Schuhe niemals am Morgen, sondern immer am Nachmittag, wenn die Füße schon etwas „angelaufen“ sind, damit neue Schuhe nicht so eng sind. Wichtig sind genügende Weite und die richtige Schuhlänge. Achten Sie auf sicheren, bequemen Sitz und genügend Spielraum für die Zehen.

- Laufen Sie neue Schuhe nur wenige Stunden am Tag ein, wechseln Sie grundsätzlich öfters am Tag die Schuhe. Ihre Füße müssen atmen können: Achten Sie darauf, dass die Schuhe im Sommer luftdurchlässig und im Winter warm gefüttert sind.

- Kontrollieren Sie Ihre Schuhe vor jedem Tragen auf Fremdkörper (Steinchen, Splitter, Risse oder Falten in der Sohle, Scheuerstellen, usw.) oder sonstige Unregelmäßigkeiten, die Druckstellen verursachen können.

Stechen Sie Blasen niemals selbst auf. Gehen Sie auch bei kleinsten Verletzungen sofort zum Arzt und verbinden Sie die betroffene Stelle nur mit Kompressen und Mullbinden, nicht mit Pflastern!

- Lassen Sie Hühneraugen, Hornhaut oder eingewachsene Fußnägel nur vom ausgebildeten Fachmann (Fußpfleger oder Arzt) behandeln. Weisen Sie Ihren Fußpfleger darauf hin, dass Sie Diabetiker sind.

- Durch die Neuropathie haben Sie ein herabsetzen Gefühls- und Schmerzempfinden. Sie können sich also nicht darauf verlassen zu spüren, wenn an den Füßen etwas nicht in Ordnung ist. Sie müssen daher Ihre Füße täglich kontrollieren! Da der Diabetiker durch eine Infektion der Füße besonders gefährdet ist, sollten Sie täglich Ihre Füße anschauen. Bei der kleinsten Veränderungen zeigen Sie diese bitte Ihrem Arzt. Achten Sie auf Blasen, Hornhaut, Druckstellen und andere Hautveränderungen. Nehmen Sie zum Kontrollieren einen Spiegel (Taschenspiegel oder besser Rasier- oder Vergrößerungsspiegel), um die Fußsohle genau zu inspizieren. Wenn Ihr Sehvermögen eingeschränkt ist, bitten Sie einen Verwandten, die Füße und Schuhe zu kontrollieren.

- Fragen Sie Ihren Arzt, ob er Ihnen fußunterstützende Einlagen oder Weichbettungen empfiehlt. Ihr Fuß kann sich im Lauf der Zeit ändern, daher muss Ihr Arzt von Zeit zu Zeit überprüfen, ob Einlagen neu angepasst oder Schuhe neu zugerichtet werden müssen.

Schlecht heilende Wunden verschlechtern die Stoffwechsellage und können zum Verlust des Beines führen. Lassen Sie es nicht soweit kommen! Hier kommt es wesentlich darauf an, möglichst frühzeitig die richtige Therapie einzuleiten. Behandeln Sie Ihre Füße genau so sorgfältig wie Ihre Hände, dann kann nicht viel passieren.

Einfache Bewegungstipps für Typ 2-Diabetiker

Treppen steigen, statt Fahrstuhl zu benutzen

- Bewusst kleine Umwege zu Fuß machen

- Ihr Auto etwas vom Ziel entfernt parken und Restweg zu Fuß gehen

- Mit dem Fahrrad statt mit dem Auto fahren oder zu Fuß gehen

- Am Arbeitsplatz weniger sitzen und Ihren Job „in Bewegung“ erledigen

Wenn Sie gelegentlich eine kleine Anstrengung in Ihren Alltag einplanen, profitieren Sie mit noch mehr Fitness:

- Reduzieren Sie Ihre Fernsehzeiten und planen Sie statt dessen einen Abendspaziergang

- Gestalten und planen Sie Einkaufswege in der Nähe Ihrer Wohnung zu Fuß oder mit dem Fahrrad

- Gehen Sie täglich spazieren

- Schauen Sie 1x pro Woche im Garten nach dem Rechten (Rasen mähen, Unkraut jäten, Zweige schneiden)